Sicheres Bezahlerlebnis – Mastercard und Dell Technologies kämpfen mit KI gegen Betrug

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Mastercard legt den Fokus auf maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz und Deep Learning, um Kunden vor Betrug und Kartenmissbrauch zu schützen und ein sicheres Transaktionserlebnis zu fördern. Für die Sicherheitslösungen zieht Mastercard die Technologie von Dell Technologies heran.

Wer Mastercard hört, denkt automatisch an eine Kreditkarte. Mastercard selbst, positioniert sich jedoch bewusst als Technologie- und nicht als Kreditkartenunternehmen – als Innovator der das Ziel verfolgt, eine Technologie für eine bargeldlose Welt zur Verfügung zu stellen. In Hinblick auf bargeldloses Bezahlen zählen Sicherheitslücken im Zahlungsverkehr und Kartenbetrug jedoch zu den größten Sorgen von Händlern und Kunden. Um Kartenmissbrauch abzuwenden und für mehr Sicherheit bei Transaktionen zu sorgen, setzt Mastercard auf maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Hochleistungsrechner, die jede Transaktion innerhalb von Millisekunden überprüfen und einen sicheres Bezahlerlebnis gewährleisten.

Mehr Sicherheit mit Machine Learning, Künstlicher Intelligenz und Isilon von Dell EMC

Pro Stunde erfolgen weltweit mehr als 165 Millionen Transaktionen über Mastercard. Um einen sicheren Zahlvorgang zu gewährleisten, setzt Mastercard auf zahlreiche technische Implementierungen. Und hier kommt Dell Technologies ins Spiel: Mit den Isilon-Lösungen von Dell EMC werden Transaktionen innerhalb weniger Sekunden überprüft. Die Dell EMC Isilon-All-Flash-Scale-out-NAS ermöglicht maschinelles Lernen und skalierbares Deep Learning. Dabei bietet die All-Flash-Infrastruktur eine hohe Analyseleistung, ist besonders flexibel und eliminiert I/O-Engpässe um Lernzyklen zu beschleunigen. Zudem sorgt Dell EMC Isilon für schnellere Schulungen und Validierungen von KI-Modellen, verbessert die Modellgenauigkeit und bietet eine höhere GPU- Auslastung sowie höhere Data-Science-Produktivität.

Individuelles Nutzerprofil durch maschinelles Lernen

Ein sicheres Bezahlerlebnis ist vor allem dann gewährleistet, wenn bei gestohlenen Karten und Daten Künstliche Intelligenz betrügerische Transaktionen stoppt. Neben der Überprüfung von biometrischen Merkmalen, wie etwa Fingerdruck-, Iris- oder Gesichtsscann, die einem eindeutigen User-Profil zugeordnet werden können und die Identität des Kartennutzers prüfen, setzt Mastercard in puncto Sicherheit auch auf Daten, die das User-Verhalten analysieren. Um betrügerische Transaktionen zu identifizieren und zu stoppen, kommt maschinelles Lernen zum Einsatz. Algorithmen verarbeiten Datensätze innerhalb weniger Sekunden und untersuchen Kaufgewohnheiten, geografische Lagen, passive biometrische Muster sowie die Echtzeitdaten der Karte. Dafür kommt bei Mastercard NuData Security zum Einsatz. NuDetect nutzt maschinelles Lernen und identifiziert das persönliche Nutzerverhalten eines Karteninhabers auf vier Ebenen: „Device Intelligence“, „Behavioral Analytics“, „Passive Biometric Verification“ und „Behavioral Trust Consortium“. Die Ebene „Device Intelligence“ prüft, ob das Endgerät und die Verbindung, über die die Transaktion getätigt wird, bekannt ist. Dafür analysiert NuDetect das Gerät und erstellt einen Code, um die Informationen bei weiteren Transaktionen abrufen zu können. Die Ebene „Behavioral Analytics“ erhebt unzählige Datenpunkte und ordnet sie dem Verhalten einer Person zu. Hier werden Daten, wie die Surf- Geschwindigkeit oder die Zeitspanne, die der Kartennutzer auf einer Website verbringt, analysiert. Relevante und untypische Änderungen oder Abweichungen werden beim Zahlungsvorgang berücksichtigt. Die Ebene „Passive Biometric“ identifiziert das persönliche Nutzerverhalten, die passive Biometrie des Karteninhabers. Das ist beispielsweise die Art und Weise, wie der User sein Smartphone hält, wie viel Druck er auf den Bildschirm ausübt, aber auch Faktoren wie die Schreibgeschwindigkeit werden berücksichtigt. Die letzte Ebene „Behavioral Trust Consortium“ führt Milliarden von Datenpunkten, die über den gesamten Kundenstamm hinweg gesammelt werden zusammen, um die Entscheidungsgenauigkeit zu erhöhen.

Aus diesen – von NuDetect – zusammengefassten Daten ergeben sich Schlüsselelemente und ein spezifisches Verhaltensmuster, das einem persönlichen Profil zugeordnet und bei Transaktionen herangezogen wird. Dieses konkrete Verhaltensmuster kann von Maschinen und Betrügern nicht imitiert werden. Das bedeutet, wenn ein Kaufvorgang beziehungsweise der Zahlvorgang nicht dem, durch das maschinelle Lernen entwickelten Profil entspricht, stoppt die Künstliche Intelligenz die Transaktion innerhalb von Nanosekunden und bewahrt so den Karteninhaber vor finanziellen Schäden. Dafür nutzt NuDetect Isilon von Dell EMC. Diese bieten eine niedrige Latenz, einen hohen Durchsatz und massiv parallele I/O-Vorgänge. Zudem kann Isilon als Speicherergänzung zu GPU-beschleunigten Rechnern für KI-Workfloads herangezogen werden. Der Zeitaufwand für Tests von analytischen Modellen für Datasets mit mehreren Petabyte wird minimiert. Diese innovative Möglichkeit zur Erfassung und Analyse spezifischer Daten ermöglicht es Mastercard neue Betrugsmuster zu identifizieren, eine vertrauenswürdige Transaktionserfahrung für Kunden und digitale Barrieren für Kriminelle zu schaffen.

Sehen Sie hier die Keynote von Nick Curcuru, Vice President Global Big Data Consulting Mastercard:

Hier erfahren Sie mehr über Dell EMC Isilon. Mehr zu den effizienten IT Lösungen erfahren Sie in Wien live am 8. Oktober beim Dell Technologies Forum – sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket! Folgen Sie uns auch auf LinkedIn und Twitter, um keine Updates zu verpassen.

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